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Baden im Litchfield Nationalpark

sunny 37 °C
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Der Litchfield Nationalpark liegt nur 115 Kilometer von Darwin entfernt und ist ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge. Im Gegensatz zum wesentlich berühmteren Nachbarn, dem Kakadu Nationalpark, gibt es im Litchfield Park auch während der Trockenzeit Wasser. Man kann Wasserfälle bestaunen und in den ein oder anderen See springen – sofern sich nicht gerade Salzwasserkrokodile dort niedergelassen haben. Das Gestein im Litchfield Park funktioniert wie ein Schwamm, der sich in der Regenzeit vollsaugt und das Wasser während der Trockenzeit langsam wieder abgibt.

Bevor wir letztlich aus Darwin abgefahren sind, konnten wir nicht verstehen, warum viele andere Reisende, mit denen wir uns unterhalten haben, die Möglichkeit in den Parks zu schwimmen immer so herausgestellt haben. Unser Fokus war viel eher die Natur zu Fuß zu erkunden und Bushwalks zu unternehmen. Als wir nach unserer Ankunft im Park den ersten zweistündigen Spaziergang bei 37° im Schatten unternehmen, wird schnell klar, wovon alle gesprochen haben. Wir streichen alle langen Wanderungen und freuen uns über jede Möglichkeit, ins Wasser zu springen. Zum Glück kann man im Walker Creek, an dem wir die erste Nacht verbringen, baden.

Am nächsten Tag besuchen wir die weiteren Sehenswürdigkeiten des Parks. Die meisten haben mit Wasser zu tun. Eines der beliebtesten Ziele ist der Wangi Plunge Pool, ein schön gelegener See, der von zwei Wasserfällen gespeist wird.
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Hier unternehmen wir sogar noch einen kurzen Spaziergang von 1,6 Kilometer Länge vorbei an einem Baum voller Flughunde...
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… durch Monsunwald den Berg neben den Wasserfällen hoch. Danach müssen wir natürlich erst einmal kurz ins Wasser, bevor wir wieder ins Auto einsteigen, das sich im Inneren auf etwa 42° aufgeheizt hat.

An den Tolmer Falls darf nur geguckt werden.
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Die Florence Falls laden wieder zum Baden ein.
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Wirklich interessant ist der letzte Ort, die Bauten der Magnetic Termites. Diese Termitenhügel sind auf einer Nord-Süd-Achse ausgerichtet, daher der Name. So erreichen sie die maximale Ausnutzung der Wärme der Sonnenstrahlen. In der Früh halten sich alle Termiten auf der Ostseite auf, da sich diese durch die aufgehende Sonne aufheizt. Im Lauf des Tages wandern sie auf die gegenüberliegende Seite. Für uns angesichts der Temperaturen nicht nachvollziehbar.
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Andere Termiten in der Gegend bauen einfach nur hoch und versuchen französischen Kathedralen Konkurrenz zu machen.
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Nach dem Besuch der magnetischen Termitenhügel machen wir uns auf den Weg zum Kakadu Nationalpark, der, wie uns schon angekündigt wurde, angeblich gar kein Wasser haben soll.

Eingestellt von Daggi.Oli 15:13 Archiviert in Australien Tagged australien litchfield round_the_world termitenhügel magnetic_termites

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