Reise blog von Travellerspoint

Abenteuer-Schluchten im Karijini Nationalpark

overcast 35 °C
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Um es vorwegzunehmen, der Karijini Nationalpark ist der schönste und beeindruckendste Park, den wir bisher in Australien gesehen haben. Nach unserem unfreiwilligen Zwischenstopp in Tom Price gilt unser erster Besuch im Park dem sehr sehenswerten Besucherzentrum. Im Gegensatz zu dem des Kakadu Nationalparks wird hier die Geschichte der Aborigines vor dem Hintergrund der Besiedlung der Europäer kritisch beleuchtet. Es ist einer der wenigen Plätze in Australien, wo Fehler eingestanden werden. Ansonsten fällt es dem Land offenbar schwer, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten, was uns auch von Australiern so bestätigt wurde. Falls die Bemerkung gestattet ist, mal ein Punkt, an dem man von Deutschland lernen könnte.

Nachdem wir recht lange im Besucherzentrum bleiben, fahren wir direkt danach auf den Campingplatz. Am nächsten Morgen beginnt unsere Besichtigungstour durch die vielen Schluchten im Park. Überall sind Spinifex Tauben unterwegs, die unserer Meinung nach Haubentauben genannt werden sollten.
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Die erste Wanderung führt zuerst zum Aussichtspunkt auf den Circular Pool.
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Und dann hinab und durch die Schlucht bis zu den Fotescue Falls.
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Unterwegs treffen wir Martin und Jenny, ein australisches Paar, das wir schon im Keep River Nationalpark kennengelernt hatten. Die beiden reisen ein Jahr im Campervan durch Australien. Wir unterhalten uns so lange und so gut mit ihnen, dass wir entscheiden, auch den Abend gemeinsam zu verbringen und erst einen Tag später zu den weiteren Schluchten zu fahren.

Wir gehen als erstes in die Hancock Gorge. Der Weg zwischen den Felsen ist schmal und führt manchmal durchs Wasser, immer wieder muss geklettert werden.
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An dieser Stelle müssen wir umkehren. Mit Erfahrung, Ausrüstung und Erlaubnis der Verwaltung kann man sich weiter durch die Schlucht abseilen, was sicher ein tolles Erlebnis ist.

Nachdem wir wieder oben sind genießen wir den Blick vom Oxer Lookout...
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… bevor wir in die nächste Schlucht zum Handrail Pool absteigen, der so heißt, weil das letzte Stück Weg hinunter zum Wasser an einem im Fels verankerten Geländer geklettert werden muss.
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Während der Tage im Park haben wir Glück mit dem Wetter. Es bleibt meistens bewölkt und die Temperatur somit erträglich. Außerdem entstehen die interessanteren Motive während der Abendstimmung, wie hier an der Knox Gorge, unserem letzten Stopp.
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Die Besteigung des Mount Bruce auf dem Weg aus dem Park schenken wir uns, da das Wetter mittlerweile wieder aufgeklart hat. Mit neuen Vorräten aus Tom Price können wir uns an die nächste Etappe machen.

Eingestellt von Daggi.Oli 19:13 Archiviert in Australien Tagged gorges australien round_the_world karijini_nationalpark

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Kommentare

Ich bin nach wie vor ein treuer Leser ;).
Das ist wirklich fast als wäre man dabei, alles sehr, sehr toll. Langsam beginnt der Kreis ja, sich zu schließen...:)

von Falk

hallo ihr zwei,
Eure schilderungen und fotos sind ein traum.
hier bei uns schneit es und der zug fährt auch manchmal nach fahrplan(mein tägliches Abenteuer auf dem weg zur arbeit.
genießt Eure Reise und machts weiterhin gut,
und die besten Wünsche von zuhause von
gerd und ursula

von gerd

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