Reise blog von Travellerspoint

Deutschland

Der Tag X

sunny -3 °C
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Ist eigentlich erst Tag X-1. Wir fliegen heute, am 10.3.2010 zwar bereitsnach London, das Round the World Ticket beginnt jedoch erst einen Tag spaeter. Da wir in England gebucht haben, muss die Strecke dort beginnen und enden. Den Flug nach London mussten wir also extra zubuchen. Von ihm haengt viel ab. Faellt er aus oder sind wir nicht an Bord und damit nicht rechtzeitig fuer den Abflug nach Quito in London, verfaellt das gesamte Ticket. Ein wenig Nervenkitzel zu Beginn der Reise.

Flughafen Stuttgart

Die letzten neun Tage haben Daggi und ich getrennt voneinander bei unseren Familien verbracht. Heute treffen wir uns um 17 Uhr in Stuttgart am Flughafen, zwei Stunden vor Abflug. Ein wenig frueh fuer einen innereuropaeischen Flug, aber wir wollen kein Risiko eingehen. Daggi ist bereits einen Tag vorher angereist, um Micha und Doro noch zu verabschieden. Ich geniesse den Luxus eines Taxiservices von meiner Mutter und Herbert (ein dickes Dankeschoen nochmals).

Waehrend wir auf Daggi warten, ueberrascht uns Doro noch am Flughafen. Dann geht es los. Der Flug ist puenktlich in London und nun kommt der lange Teil der heutigen Reise. Wir muessen von Stanstead nach Heathrow. Eine Busfahrt, eine U-Bahnfahrt und eine weitere Busfahrt spaeter sind wir nach ca. drei Stunden bei unserem Easy Hotel in der Naehe von Heathrow angekommen. Um 23.30 Uhr checken wir ein, um 3.40 Uhr klingelt der Wecker wieder. Wir halten uns nicht unnoetig mit waschen auf, da in dem Hotel Ausnahmezustand herrscht: alles ist ausgefallen. Kein Strom (immerhin haben wir trotzdem Licht), keine Heizung und auch kein fliessendes Wasser. Vielleicht eine gute Einstimmung auf das was uns erwartet?

11.3.2010

Wir hoffen allerdings, dass wir im naechsten Jahr etwas mehr Schlaf bekommen werden als diese Nacht. Ziemlich muede treten wir um sechs Uhr in der Frueh den Weg zu unserer ersten Reiseetappe Suedamerika an. Zunaechst nach Madrid und nach zwei Stunden Aufenthalt weiter nach Quito. Mit einer Stunde Verspaetung heben wir ab und kommen gegen 18.30 Uhr Ortszeit in Quito an. In Deutschland ist es sechs Stunden spaeter. Wir haben schon aus Deutschland drei Naechte im Hostel "L'Auberge Inn" reserviert. Dort essen wir noch eine Kleinigkeit und fallen um 22 Uhr ins Bett, nachdem wir rund 24 Stunden auf den Beinen waren.

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Das Reisegepäck

rain -1 °C

Bereits seit dem wir den Entschluss auf Weltreise zu gehen getroffen haben, überlegen wir, was eingepackt werden muss, bzw. was hier bleiben sollte. Wir sind nicht die einzigen. In einschlägigen Foren gibt es unzählige Ratschläge, Tipps und Packlisten. Am Ende steht doch jeder selbst vor seiner Ausrüstung und versucht, diese in einem Rucksack unterzubringen.

Anfang Januar legen wir erstmals die Dinge zurecht, die wir für unerlässlich halten. Da wir von Anfang versuchen, das Gepäck auf das Nötigste zu reduzieren, ändert sich in den kommenden Wochen nicht mehr viel. Da wir Südamerika mit kalten Andenregionen und vielleicht auch Patagonien auf dem Reiseplan haben, müssen wir vorsorgen. Das bedeutet:

  • lange Merinounterwäsche
  • eine warme zweite Funktionsschicht
  • ein Fleecepulli
  • ein Softshell
  • eine Daunenweste bzw. -jacke
  • eine Regenjacke
  • eine Regenhose

Ansonsten bleiben nur noch

  • eine Jeans
  • eine (leichte) Trekkinghose
  • eine kurze Hose
  • einen Pulli
  • wenige Hemden / Blusen, T-Shirts, Socken, Unterwäsche
  • Badesachen, Sonnenhut, Buff, Mütze und Handschuhe
  • der übliche Medizin- und Waschkram

Nur über die Schuhe ließe sich noch streiten:

  • feste Wanderschuhe (brauchen wir)
  • bequeme Turnschuhe für die Stadt oder abends (wollen wir, um nicht immer die Wanderschuhe anzuhaben)
  • Flip Flops (unbedingt, die benötigen sowieso keinen Platz)
  • Croqs (auf die könnte man verzichten, aber wir haben sie auf früheren Reisen schon so oft vermisst, die kommen auch mit)

Das Volumen ist ausgenutzt - alles in allem bringt der große Rucksack pro Person ca. 15 kg und der kleine jeweils noch ein paar Gramm zusätzlich auf die Waage. Mit ein paar weiteren Utensilien sieht unser Hab und Gut für die kommenden Monate so aus:

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Eingestellt von Daggi.Oli 15:10 Archiviert in Deutschland Tagged round_the_world Kommentare (5)

Die Renovierung

sunny 6 °C

Nachdem der Großteil der Möbel abtransportiert wurde, bleibt uns noch die Aufgabe, die Wohnung in einen übergabefähigen Zustand zu bringen. Die große Frage, die niemand beantworten kann: Welche Schönheitsreparaturen müssen durchgeführt werden? Wir haben einen Mietvertrag, der diverse Jahresfristen für bestimmte Arbeiten vorsieht und somit laut aktueller Rechtsprechung ungültig ist.
Unsere Wohnungsverwaltungsgesellschaft möchte 50,- Euro für einen Vorbesichtigungstermin, bei dem die erforderlichen Reparaturen geklärt werden. Das sehen wir natürlich nicht ein und entscheiden selbst, was notwendig ist.

Notwendig zu streichen sind demnach Küche, Flur und Bad. Die restlichen großen Zimmer erhalten professionelle kosmetische Facelifts. Raufasermoltofill, ein wenig überstreichen, Reinigungsschwämme und Putzmittelduft durch eine ordentlich gewischte Wohnung vor der Übergabe stimmen jeden milde, denken wir.... und haben recht. Die Wohnung blitzt und bei der Übergabe gibt es nichts zu bemängeln.

24.2.2010 - Wohnungsübergabe

Der Mann der Wohnungsverwaltungsgesellschaft kommt um acht Uhr in der Früh. Bereits am Vorabend haben wir einen kleinen Transporter geholt, um noch diverse Dinge, die wir nicht in den Container stellen möchten, nach Kassel zu fahren. Wir stehen um sechs Uhr auf und beginnen sofort mit den letzten Arbeiten in der Wohnung. Kurz vor acht steht der Herr vor der Tür, während wir noch immer Pflanzen in den Transporter laden.

Nach der Übergabe brechen wir nach Kassel auf. Alles läuft glatt, bis der nette Mitarbeiter von Sixt Kassel bei der Rückgabe einen Kratzer am Fahrzeug entdeckt, der angeblich nicht unserem Übergabeprotokoll vermerkt war und ihn deshalb als Neuschaden aufnimmt. Wir widersprechen, der Kratzer war uns sogar in Berlin schon aufgefallen, nur dort hatte es kein Sixt Mitarbeiter für nötig empfunden, mit uns den Wagen zu inspizieren. Wir werden wohl noch von der Schadensstelle von Sixt hören, worauf wir gerne verzichten würden.

Eingestellt von Daggi.Oli 09:40 Archiviert in Deutschland Tagged round_the_world Kommentare (0)

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