Reise blog von Travellerspoint

Einträge over australien

Ausflug ins Grüne

Der Yanchep Nationalpark

overcast 22 °C
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Wir kommen Perth immer näher. Nun beginnt die Landschaft endlich, deutliche Veränderungen zu zeigen. Zuerst, bereits bei Geraldton, finden sich große Getreideanbaugebiete. Die waren allerdings strohig und trocken als wir daran vorbei fuhren. Jetzt, in der Nähe des Yanchep Nationalparks, wird es auf einmal grüner. Sogenannte Gras Trees wachsen auf großen Flächen.
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Im Park selbst finden sich viele hohe Eukalyptusbäume, was anscheinend dem Kookaburra auch gut gefällt. Seit unserer Ankunft in Australien warten wir darauf, seinen berühmten Ruf zu hören. Und endlich, seit einigen Tagen, werden wir jeden Morgen davon geweckt und Abends verabschiedet. Durch die vielen Besucher des Parks an Menschen gewöhnt, ergeben sich hier sogar Möglichkeiten den Vogel außerhalb der Baumkronen zu fotografieren.
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Nicht nur er scheint an Menschen gewöhnt. Unter einem Baum mit roten Beeren versammelt sich eine ganze Horde Enten und wartet ungeduldig darauf, dass immer wieder mal eine herunterfällt. Passiert dies, stürzt die ganze Meute gierig in die Richtung. Einige sind so mutig, dass sie die gepflückten Beeren von der Hand fressen.
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So auch dieser Wasservogel, der meist ein wenig schneller ist als die Enten.
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Die ganze Anlage ist sehr schön angelegt und gepflegt. Im Gegensatz zu den rauen, felsigen Parks weiter nördlich schmeichelt die sanfte, grüne Landschaft dem Auge. Eigentlich nur angezogen von der Tatsache, dass es hier Koalas gibt, verbringen wir den ganzen Tag im Yanchep Nationalpark und schießen endlich auch die Bilder, für die Australien berühmt ist.
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Jetzt fehlen nur noch Wombats!

Eingestellt von Daggi.Oli 12:57 Archiviert in Australien Tagged australien koalas round_the_world yanchep_nationalpark Kommentare (0)

Steinsäulen aus anderen Welten

Die Pinnacles

overcast 22 °C
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Nur noch 250 Kilometer nördlich von Perth liegt der Nambung Nationalpark mit den berühmten Pinnacles, eine Sandwüste aus der tausende von Kalksteinsäulen in die Höhe ragen.

Als holländische Seefahrer um 1650 die Gegend erkundeten, hielten sie die Formationen für Hinterlassenschaften einer alten Zivilisation. Tatsächlich stammen sie aus einer Epoche, als sich das Meer noch weiter ins Landesinnere erstreckte und dort Muschelschalen abgelagert wurden. Durch Regen komprimiert entstanden schließlich die Säulen, die über die Jahrtausende immer wieder vollständig von Sand verdeckt waren. Allerdings gibt es für diese Entstehungstheorie keine Beweise. Eine andere geht von einem versteinerten Wald aus. Fest steht, die fast außerirdisch anmutende Landschaft übt eine magische Faszination aus.
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Eingestellt von Daggi.Oli 17:01 Archiviert in Australien Tagged pinnacles australien round_the_world nambung_nationalpark Kommentare (0)

Von Kalbarri nach Geraldton

sunny 30 °C
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Das nächste Ziel nach Monkey Mia ist der Kalbarri Nationalpark. Er ist schön, aber nachdem sich die Landschaft seit der Gibb River Road nicht nennenswert verändert hat, gehört er keinesfalls ins Pflichtprogramm.

Am sogenannten Nature's Window entscheiden wir, mal wieder das Auto gegen unsere Füße einzutauschen.
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Nur acht Kilometer gilt es zu bewältigen, inzwischen bewegen sich die Temperaturen auch nicht mehr in den vierzigern. Allerdings müssen wir schnell feststellen, dass auch 30° in der Mittagshitze ohne Schatten auf dem Weg noch ausreichen, um uns ziemlich zu erschöpfen. Schon bald verlieren wir die Lust und quälen uns durch die insgesamt drei Stunden, bis wir wieder den Ausgangspunkt erreichen. Immerhin gibt es unterwegs schöne Felsformationen zu sehen.
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Höhepunkt des Parkbesuchs bleibt für uns allerdings der Dornteufel, den wir auf dem Weg zum Highway auf der Straße sitzen sehen. Zum Glück ist er sich seines giftigen Aussehens so bewusst, dass er sich keinen Millimeter bewegt, als wir an ihm vorbeirasen und immer noch am gleichen Fleck steht, nachdem wir zurückgesetzt haben. Er steht auch brav Pose für Fotos.
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Die Stadt Kalbarri versucht mit Pelikanen etwas ähnliches aufzubauen wie Monkey Mia mit Delphinen. Jeden Morgen seit dreißig Jahren wird die Freundschaft zwischen Tier und Mensch mit ein wenig Fisch neu besiegelt. Eine kleine Gruppe Touristen wohnt dem Schauspiel bei. Wir finden allerdings den großen Schwarm Kakadus, der den Rasen in Kalbarri abweidet, fotogener.
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Hinter der Stadt erstreckt sich der Nationalpark weiter die Küste entlang...
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… und weiter südlich bei Port Gregory nennt sich ein See „Pink Lake“. Wir denken zunächst an eine leichte Färbung ähnlich wie die der Laguna Colorada in Bolivien. Dieser See jedoch hält was sein Name verspricht.
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Verantwortlich für das intensive Rosa ist Beta-Karotin, das von einer Alge produziert wird.

Schließlich erreichen wir Geraldton, die erste Stadt mit größerem Supermarkt seit Karratha. Wir verbringen zwei ereignislose Tage dort mit der Vorbereitung von Weihnachtsgeschenken.

Eingestellt von Daggi.Oli 16:50 Archiviert in Australien Tagged australien round_the_world geraldton kalbarri_nationalpark Kommentare (0)

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